Neuigkeiten aus der Villa Rübe

Gute oder schlechte Nachrichten – ein Frage der Sichtweise.
 

Einige von Ihnen wissen es oder haben es im Netz gesehen: unsere Entscheidung, das Projekt „Villa Rübe“ zu verkaufen. Und das Projekt „Villa Rübe“ bedeutet: alles. Café, Haupthaus und Grundstück. Es ist verkauft; wir werden Ende November räumen.

Lassen Sie mich dazu ein wenig ausführlicher berichten: wir haben in 2009 gekauft, das Café in 2010 nach umfangreichen Sanierungsarbeiten eröffnet und uns dann voller Elan und Freude auf die Sanierung des Haupthauses und der seinerzeit völlig verwilderten oder gar nicht vorhandenen Gartenanlagen gestürzt.

Wir wussten von Anfang an, dass ein seit Jahren leerstehendes Gebäude viel Arbeit bedeutet. Es war klar, dass es Jahre dauern würde, es nach unseren Vorstellungen ökologisch sinnvoll zu sanieren. Mit vorsichtiger Hand, Rücksicht auf wunderschöne Elemente, mit hohem Einsatz und erheblichem wirtschaftlichen Aufwand haben wir uns bemüht. Es ist gelungen und wunderschön geworden. Ein Haus, dessen Schönheit sich oft erst offenbart, wenn man es betritt. Wir sind stolz darauf.

Und wieviel Herzblut steckt im Café? Die Villa Rübe war und ist nicht nur ein Café. Wie viele Hochzeiten gab es? Familienfeiern, Jubiläen, Konfirmationen, Taufen und auch Trauerfeiern. Wie viele Musikabende, Märkte und Vorträge konnten Sie und wir genießen? Wieviel Spaß und wieviel Austausch hatten wir. Wie viele Gäste habe ich nahezu jedes Wochenende gesehen? Es fällt schwer, das Gefühl zuzulassen, dass es bald nicht mehr so sein wird. Dennoch ist auch Freude da und Erleichterung. Der Hauptgrund für den Verkauf ist ganz einfach: 9 Jahre nie ein Wochenende frei, keine Ferien und manchmal so viel Arbeit, dass es kaum zu schaffen war. Und es ist ja nicht nur das Café. Ein riesiges Haus, ein arbeitsreicher Garten – da bleibt nicht viel Zeit für Dinge, die auch wichtig sind. Und für neue Wege, die noch gegangen werden wollen.

Wir gehen aber nicht, ohne uns gebührend zu verabschieden. Am 15. Juli mit Paukenschlag:Kunsthandwerkermarkt, Sommermarkt, vermutlich Flohmarkt, Musik und buntes Treiben. Da kommen natürlich noch Newsletter, ausreichende Info in der Presse und im Café. Und nach dem Markt wird die Rübe geschlossen. Trotz der Tatsache, dass wir noch bis November bleiben. Vieles ist zu organisieren, dafür brauchen wir Zeit.

Aber bis zum 15.7. sind wir für Sie da. Jedes Wochenende – freitags von 15-21 Uhr, samstags von 13-21 Uhr und sonntags bereits ab 10 Uhr mit unserem Frühstücksbuffet und dann bis 18 Uhr.

Es gibt Gäste, die wir vermutlich in der kurzen Zeit bis zum 15.7. nicht wiedersehen werden. Lassen Sie mich sagen, dass es Freude war, die Villa Rübe zu betreiben. Freude, Ihnen zu begegnen. Wir sind dankbar für unendliche viele Begegnungen, von denen viele bleiben werden.

Die Homepage der Villa Rübe bleibt bestehen. Möglich, dass sich nach dem 15.7. nicht viel bewegen wird. Aber spätestens dann, wenn wir angekommen sind und neue Ideen Form annehmen, wird es Sie vielleicht interessieren, was aus uns geworden ist und wo wir uns vielleicht sogar wiedersehen können. Und auch über die neuen Aktivitäten in der „alten“ Villa Rübe wird es sicherlich Berichte auf der Homepage geben.

Wir geben die Staffel weiter. An wunderbare Nachfolger, die Sie auf dem Fest am 15.7. kennenlernen können. „In jedem Ende steckt ein neuer Anfang“ – die „Villa Rübe“ geht in neue Hände und eröffnet im Sommer 2019 die „Galerie Glück“. Die Bildende Künstlerin und Intuitionstrainerin, Mirja Baschab-Lang, und ihr Ehemann und Mentaltrainer, Thomas Baschab, möchten in der „Galerie Glück“ einen Raum der Begegnung öffnen – Begegnungen von Mensch zu Mensch durch Musik, Kunst und Inspirationen zum Thema „Glück und GlücklichSEIN“. Seien Sie neugierig und freuen Sie sich auf einen spannenden Neubeginn.

Ihre Silke Martens

 

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